Tektonik Studio Franco Pajarola

Markthalle in Horw

 

 

Markthalle in Horw

 

Das Solitairgebäude definiert im Osten durch seine Höhe den Strassenraum. Im Norden und Süden gibt es den anderen Gebäuden genügend Raum. Die Westfassade bildet den Abschluss des neugestalteten Gemeindehausplatzes. Verbunden werden die zwei Gebäude über die Brücken, welche auf ein tieferes Niveau führen. Über Stufen oder eine Rampe kommt man zum neuen Gemeindehausplatz.

 

 

 

Im Sockelgeschoss befinden sich Einkaufsläden, wie auch ein Café. Im Osten öffnet sich das Sockelgeschoss zur Kantonsstrasse hin. Entlang der Kantonsstrasse befindet sich das Cafe Merkur, aussen Sitzplätze, wie auch ein Veloladen.

 

 

Durch eines der sechs Portale kommt man auf den Marktplatz. Der Markplatz ist das Herzstück des Gebäudes. Dort wird eingekauft, wie beispielsweise beim Florist oder im Tante Emma laden, es besteht aber auch die Möglichkeit gemütlich einen Kaffee auf dem Platz zutrinken.

 

Der Platz ist nicht nur Marktparkt, sondern auch gleichzeitig der Zugang zu den Wohnungen. Die vier offenen in den Hof hineinragenden Treppenhäuser erschliessen die 33 Wohnungen.

 

 

Die grossen halbrund gewändelten Treppen im Osten und Westen führen über einen Laubengang zu den Wohnungen. An den Laubengang angeschlossen sind jeweils zwei Eckwohnungen und eine mittlere Wohnung.

 

 

Über das nördliche oder südliche Treppenhaus kommt man in die zweiseitig ausgerichteten Wohnungen. Jede Wohnung hat eine Loggia, welche über raumhohe Fenster vom Wohnzimmer zugänglich ist.

 

Die Waschküchen in den Ecken verbinden die Wohnungen untereinander. Die Eckwohnungen und die zweiseitig ausgerichteten Wohnungen haben einen direkten Zugang zur Waschküche. Die mittlere Wohnung auf der Ost und Westseite, haben den Zugang über den Laubengang.

 

 

Die Qualität der mittleren Wohnung ist die Trennung zwischen Wohnbereich und Küche Essen. Die Zimmer sind über den Gang erschlossen. Das Wohnzimmer und die Küche haben zur Loggia hin jeweils noch ein Fenster. Die Wände der Wohnungen sind weiss Verputz und haben ein Pastell grünes Fries als Abschluss, Ausnahmen sind die Wohnungen direkt unter dem Dach.

 

 

Der Boden besteht aus einem dunkelroten Plattenbelag, welcher von der Wand mit einer breiten Umrandung abgesetzt ist.

 

 

An der Fassade wird das Farbthema von Innen aufgegriffen. Das Einsteinmauerwerk wird in den Wohngeschosse in einem erdigen Rotton verputz, das Sockelgeschoss erhält einen rotbrauen Verputz. Weiter Akzente wurden durch die dunkleren Loggien Brüstungen wie auch durch vereinzelte Hervorhebung der Fenster gesetzt. Das Kupferdach soll später durch die grünlich türkis farbene Patina einen Kontrast zur Fassade bilden.

 

 

Die Idee für das Gebäude, insbesondere den Hof als Zentrum kommt vom Bradbury Building welches George Herbert Wymann, 1893 in Los Angeles geplant und erstellt hat.

 

Kontakt:                                   

Susanna Steiner